Meine Grundhaltung

 

"Am Ziel Deiner Wünsche wirst Du jedenfalls eines vermissen: Dein Wandern zum Ziel"

Marie von Ebner-Eschenbach

 

 

Meine Haltung im Umgang mit Menschen und in meiner Arbeit  ist grundsätzlich wertschätzend und akzeptierend und getragen von Achtung und Respekt.

Jeder Mensch ist geprägt von dem, wo sie/er herkommt, wie sie/er aufgewachsen ist, von verschiedenen gesellschaftlichen und familiären Bedingungen. Und von all den Erfahrungen, die sie/er im Laufe ihres/seines Lebens machen durfte und musste.

 

Jeder Mensch entwickelt für sich die unter den gegebenen Umständen besten Strategien, um sein Leben zu leben.

Manchmal entstehen dabei Verhaltensmuster, die irgendwann (meist in der Kindheit) einmal Sinn gemacht haben.  Sie haben dann aber ihre eigene Dynamik entwickelt  und hindern uns heute eher daran, mit dem Leben im Einklang zu sein. Und so müssen wir uns meist auf den Weg machen, uns von alten Muster zu lösen.

Ich sehe mich als Lebensberaterin und als Begleiterin auf deinem Weg.

Meine Arbeit ist Ressourcen orientiert, lösungsorientiert und ermutigend, das heißt mein Fokus ist nicht das Problem, mit dem jemand zu mir kommt, sondern ich gehe gemeinsam mit dem/der KlientIn auf die Reise, die vorhandenen Stärken herauszuarbeiten und den ganz eigenen Weg, sowie die eigene Ur-Energie wieder zu finden.

Ich höre zu, bin Spiegel, unterstütze was da ist und bereit ist, in die Welt zu kommen. Ich helfe in Ablösungs- und Trauerprozessen loszulassen, was überfällig geworden ist, was mehr am Leben hindert als das es dem Leben dient.

 Ich biete mich an mit meiner ganzen Person, als greifbares und menschliches Gegenüber, mit meiner fachlichen Kompetenz, und mit meinem einfachen DaSein.

 

      Freiheit...

 

Die Freiheit zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist,
- anstatt das, was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.

Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke,
- und nicht das, was von mir erwartet wird.

Die Freiheit, zu meinen Gefühlen zu stehen,
- und nicht etwas anderes vorzutäuschen.

Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche,
- anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.

Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen,
- anstatt immer nur auf "Nummer sicher zu gehen" und nichts Neues zu wagen.

 (Virginia Satir)

  

     

 

 Die Einladung

 Es interessiert mich nicht, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.

Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist
und ob du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.

Ich möchte wissen, ob du es riskierst, wie ein Narr auszusehen,
um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen

und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.

Ich möchte wissen, ob du den tiefsten Punkt deines Lebens berührt hast,
ob du geöffnet worden bist von all dem Verrat,
oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.

Ich möchte wissen,

ob du mit dem Schmerz – meinem oder deinem – da sitzen kannst,
ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.

Ich möchte wissen,
ob du mit der Freude – meiner oder deiner – da sein kannst,
ob du mit Wildheit tanzen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen
erfüllt mit Begeisterung, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft,

oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist.

Ich möchte wissen, ob du jemanden enttäuschen kannst, um dir selber treu zu sein.
Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich möchte wissen, ob du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig.

Ich möchte wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist,
und ob du Dein Leben aus der Kraft des Universums speisen kannst.

Ich möchte wissen, ob du mit dem Scheitern – meinem und deinem – leben kannst
und trotzdem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmonds rufst: „Ja!“

Es interessiert mich nicht, wo du lebst und wie viel Geld du hast.

Ich möchte wissen,

ob du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung,
erschöpft, und bis auf die Knochen zerschlagen,

und tust, was für die Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie du hergekommen bist.

Ich möchte wissen, ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst
und nicht zurückschreckst.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du gelernt hast.

Ich möchte wissen, ob du allein sein kannst und
in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.
Ich möchte wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt.

Oriah Mountain Dreamer

 indianische Heilerin aus Kanada                                                                                                                  

Wege der Frauen
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